23.02.2026 In allen Klassenzimmern der Montessori-Grundschule stehen ab sofort jeweils zwei sogenannte „Berliner Hocker“. Das minimalistische Möbelstück aus Sperrholz ist ein wahres Multitalent: Es kann als Hocker, Beistelltisch, Regal oder Bank genutzt werden und lässt sich flexibel kombinieren. Finanziert wurde die Anschaffung durch die Bürgerstiftung.
Bei einem Besuch in der Schule verschaffte sich Paul Friedrich, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung, einen persönlichen Eindruck davon, wie vielseitig die Hocker im Schulalltag eingesetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler demonstrierten begeistert, wie sie die Möbelstücke eigenständig arrangieren – ob alleine oder zu zweit.
So entstehen im Handumdrehen kleine Bänke mit integriertem Arbeitstisch oder – durch geschicktes Stapeln – erhöhte Pulte. Ebenso können die Hocker zu geschützten Sitzgruppen oder zu Lerntischen zusammengestellt werden, an denen sich die Kinder gegenübersitzen. Die flexible Nutzung ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, ihre Lernumgebung selbstständig und bedarfsgerecht zu gestalten.
Geliefert wurden die Hocker als rohe Bausätze. Mit großem Engagement schraubten Eltern die einzelnen Teile zusammen und machten sie in einer gemeinschaftlichen Aktion durch sorgfältiges Einölen einsatzbereit.
Der „Berliner Hocker“ gilt als Design-Klassiker des modernen Do-it-yourself-Möbelbaus. Entworfen wurde er bereits 1949 von dem renommierten Architekten und Designer Egon Eiermann.
Mit der neuen Ausstattung wird das pädagogische Konzept der Montessori-Grundschule weiter gestärkt: Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und flexible Lernformen werden durch die vielseitigen Möbelstücke auf praktische Weise unterstützt.
