Von der Anlegestelle führt direkt am Rheinufer nach Süden (Richtung Rheinbreitbach, Unkel) der Lein- oder Treidelpfad, von dem aus früher Kähne von Menschen und Zugtieren gegen den Strom gezogen wurden. – Das Lohfeld bildet als die südwestlichste Flur Honnefs am Rheinufer die Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz, die ganz kurz vor dem Fluss dem Grenzbach folgend mit der Gewann Kloppenort nach Süden ausgreift. Namensgebung nach dem mittelhochdeutschen „lōch, lō“ für „niedriges Holz, Gebüsch, Hain, Wald“. (Helmut Arntz / Adolf Nekum: Urkataster und Gewannen am Beispiel der Gemeinde Honnef 1824/1826) – An der Lohfelder Straße 122/124 liegt die „Burg Arntz“: 1903 von den Architekten Himmel und Abel als Landhaus für den Forschungsreisenden Emil Arntz erbaut, 1911 – 1913 umgebaut und erweitert von dessen Schwager, dem Architekten Wilhelm Kreis (1873 – 1955; langjähriger Direktor der Kunstgewerbeschule Düsseldorf; Station 12). – Der danebenliegende Uhlhof (Lohfelder Straße 128) entstand 1904 – 1906 als Fabrikantenvilla für Hermann Reimers, gleichfalls nach Entwürfen von Himmel und Abel; dazu gehörten Ställe für Geflügel und Gewächshäuser. Ab 1930 war Ernst G. Hones aus Düsseldorf, ab 1943 der Industrielle Wilhelm Mauser Eigentümer der Anlage („Obstgut und Landwirtschaft“). Seit 1965 „Zentralstelle für Auslandskunde der Deutschen Stiftung für Internationale Entwicklung (DSE)“ (Tagungsstätte für Mitarbeiter deutscher Entwicklungshilfeorganisationen), 2011 in Akademie für internationale Zusammenarbeit (AIZ) umbenannt. (Künftiger Sitz:  Bonn). – Im Honnefer Industriegebiet liegt an der Lohfelder Straße 19-21 das vom Unternehmer August Lepper (1873 – 1931) begründete Transformatorenwerk, das heute zum Konzern Asea Brown Boveri / ABB gehört (Geschichtsweg Bad Honnef / Rommersdorf-Bondorf, Station 21).