Foto: Ulrike Dittrich

Die Ortsgeschichte Rhöndorfs lässt sich bis in die fränkische Zeit zurückverfolgen (Ersterwähnung in einer Urkunde aus dem Jahre 970 n. Chr.). Die historische Bausubstanz wurde 1689 während des Pfälzischen Erbfolgekrieges von französischen Truppen fast vollständig zerstört. Rhöndorf entwickelte sich seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert von einem Winzerdorf zum bevorzugten Wohn- und Fremdenverkehrsort; hier lebte Konrad Adenauer von 1935 bis zu seinem Tod am 19. April 1967.

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1.1 Blick auf den Drachenfels (321 m), mit der Ruine der vom Kölner Erzbischof im 12. Jahrhundert erbauten Burg der berühmteste Berg im Siebengebirge, einem der er­sten Naturschutzgebiete Deutschlands (im Bild: Ruine und Restaurant vor dem Umbau 2011/2012).

 

 

 

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1.2 Im Hang das Ulanendenkmal, 1925 zu Ehren der im Ersten Weltkrieg Gefallenen des Rheinischen Ulanenregiments Nr. 7 errichtet.

 

 

 

 

 

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1.3 Der Musikpavillon am nördlichen Rand des Platzes wurde nach Entwürfen des Architekten Fritz August Breuhaus de Groot 1955 errichtet.

 

 

 

 

 

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1.4 Den daneben liegenden Lehrweinberg legte der Bürger- und Ortsverein Rhöndorf 2008 an. Das 1964 eingeweihte Denkmal für den „Förderer der Heimat“ Peter Profittlich leitet über zu Station 2.

 

 

 

 

 

 

 

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1.5 Der 1844 errichtete Ziepchens-Brunnen wurde von der Bevölkerung zunächst „Drachenfelsquelle“ genannt. Zur Namensgebung „Ziepchen“ (sprachgeschichtlich vom mittelhochdeutschen „siefen“ für „leicht dahinfließen“, „feuchtes Bachtal“) kam es erst im 20. Jahrhundert. 1949 restauriert.