Der nach dem Göttches (volkstümlich für „Gotteshaus“) benannte Platz, früher auch Kirschenmarkt, gilt als Honnefs ältester Kirmesplatz. Das kleine Gebäude in der Mitte wurde im Jahre 1871 als „Fasseichungsamt“ eingerichtet … Vor dem – nicht mehr vorhandenen – Eichamt steht das Kreuz, das zur Erinnerung an die im Jahre 1689 zerstörte ­Kapelle „Domus Dei“ (Station 1, 15) gestiftet wurde. (Karl Günter Werber: Bad Honnef am Rhein in alten Ansichten, Bd. 2) – Südlich anschließend der 1901 erbaute Kindergarten St. Johannes (Rommersdorfer Straße 37), der als ehemaliges Waisenhaus und „Kinderbewahrschule“ bis 1962 vom Orden der Armen Dienstmägde Christi aus Dernbach im Westerwald betreut wurde (Station 7). – An der gegenüberliegenden Straßenseite (Rommersdorfer Straße 24) die Gaststätte „Zum Küfer Jupp“, benannt nach dem Küfer Josef Becker, der hier ab 1935 Holzfässer herstellte. – An der Rommersdorfer Straße lagen früher zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte und Handwerksbetriebe. An die hier bis zur nationalsozialistischen Gewaltherrschaft lebenden jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger (Adolf Nekum: Honnefs Kinder Israels) erinnern die Stolpersteine vor der Rommersdorfer Straße 22 (dazu auch Station 25). Vor der 1938 zerstörten Honnefer Synagoge (Station 19) nutzte die jüdische Gemeinde eine Betstube im Privathaus Rommersdorfer Straße 52.