Statue des Schriftstellers Franzjosef Schneider, errichtet zu seinem 25. Todestage, gestiftet von Emmy und Rolf Bornheim, geschaffen vom Bildhauer Gerd Hardy, 1998 von Bürgermeister Franz Josef Kayser (1928 – 2015) enthüllt. – Schneider wurde 1888 in Honnef geboren, wo er 1972 verstarb. Er verbrachte sein ganzes Leben in seiner geliebten Vaterstadt und widmete sein literarisches Wirken fast ausschließlich den ihn bewegenden Themen: der Heimat zwischen Siebengebirge und Rheinstrom, den Sitten und Gebräuchen der hier lebenden „Minschekende“ im Wandel der Zeiten und der rheinischen Mundart, der „Mottesproch“.  1922 veröffentlichte Schneider sein Erstlingswerk, das er seiner „Heimat- und Vaterstadt  Bad Honnef a. Rh. zur Jahrtausendfeier“ widmete. Auf der Vorderseite trug es die Abbildung eines Maiglöckchens und als Titel dessen mundartliche Bezeichnung „Et Freudeblömche“, der fortan sein Beiname war. – An der Bahnhofstraße (früher „Sampich“ = Sandweg) diente das ober­halb liegende Haus 26 bis zur Errichtung des Rathauses (Station 4) als erstes Bürgermeisteramt nach der Verleihung der Stadtrechte 1862.